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| Zeugnisse über Heinrich Heine |
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Friedrich Nietzsche:
"Den höchsten begriff vom Lyriker hat mir H.H. gegeben.
Ich suche umsonst in allen Reichen der Jahrtausende nach einer gleich süßen und leidenschaftlichen Musik. Er besaß jene göttliche Bosheit, ohne die ich mir das Vollkommene nicht zu denken vermag.
Und wie er das Deutsche handhabt!
Man wird einmal sagen, daß H.H. und ich bei weitem die ersten Artisten der deutschen Sprache gewesen sind - in einer unausrechenbaren Entfernung von Allem, was blosse Deutsche mit ihr gemacht haben."
Thomas Mann:
"Heine? Die beste deutsche Prosa bis Friedrich Nietzsche"
Gérard de Nerval:
"Heinrich Heine hat eine doppelte Aufgabe erfüllt: er hat nicht nur die historische Schule, die versuchte, das Mittelalter wiederherzustellen, gestürzt, sondern er hat auch die politische Zukunft vorhergesehen, und hat sie sogar schon im Voraus verspottet ... Man hat oft gesagt, dass Heine vor nichts Ehrfucht hätte, dass ihm nichts heilig wäre: - das ist wahr, insofern er das angreift, was die kleinen Dichter und die kleinen Könige vor allem anderen respektieren, nämlich ihre falsche Größe und ihre falsche Tugend; aber Heine hat und lehrt Ehrfurcht vor dem wahrhaft Schönen, wo immer er ihm begegnet."
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